AI-Q5 · KI-Wirkung · DIE FRÜCHTE

KI-Skalierung

„Was machen wir größer?“

Illustration zum Thema KI-Skalierung aus AI-Q5 KI-Wirkung

Worum geht’s

Ein erfolgreicher Pilot ist der Anfang, nicht das Ziel. Viele Unternehmen bleiben nach dem ersten gelungenen KI-Projekt stehen: Der Chatbot läuft, die Angebotserstellung ist schneller – und dann? Erst wenn Sie Bewährtes bewusst ausweiten, entfaltet KI ihren vollen Wert. 44 % der KI-Fehlschläge passieren beim Übergang in den Regelbetrieb: KI-Projekte scheitern nicht an der Technologie, sondern am fehlenden Plan für das, was nach dem Piloten kommt.

Skalieren können Sie in drei Richtungen: in die Breite (mehr Menschen und Bereiche nutzen den Use-Case – was im Vertrieb funktioniert, hilft oft auch im Einkauf), in die Tiefe (denselben Use-Case ausbauen – mehr Funktionen, vom Hilfsmittel zum festen Bestandteil des Prozesses) und in die Zahl (aus einem erfolgreichen Use-Case werden mehrere).

Was im kleinen Piloten unkritisch war, wird im großen Maßstab wichtig: Ressourcen wie Lizenzen, Daten und Zeit, Datenschutz und Governance – Ihre KI-Guidelines müssen mitwachsen – und Weiterbildung als wichtigster Hebel. Und: Skalierung ist keine Einbahnstraße. Manche Use-Cases bleiben bewusst klein und wirksam, und was sich nicht bewährt, wird zurückgefahren – auch das ist eine gute Entscheidung.

Die Leitfragen

  • Ist der Use-Case überhaupt skalierreif – Nutzen messbar belegt, Ablauf dokumentiert, freiwillig genutzt, Grenzen und Fallback bekannt?
  • In welche Richtung skalieren wir: Breite, Tiefe oder Zahl?
  • Was muss mitwachsen: Ressourcen, Guidelines, Weiterbildung?
  • Welcher Use-Case bleibt bewusst klein – und welcher wird zurückgefahren?

Das passende Worksheet

Worksheet 19: Use-Case-Skalierung

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