AI-Q1 · KI-Aufklärung · DIE WURZELN

KI-Verhalten / KI-Recht

„Was ist der rechtliche Rahmen rund um KI?“

Illustration zum Thema KI-Verhalten / KI-Recht aus AI-Q1 KI-Aufklärung

Worum geht’s

Der EU AI Act reguliert risikobasiert. Das meiste, was KMU einsetzen – Textassistenten, Bildwerkzeuge, Chatbots – fällt unter begrenztes oder minimales Risiko. Panik ist also unangebracht, Ignorieren aber auch.

Drei Punkte zählen für Sie: Erstens sind Sie in der Regel „Betreiber*in“ und nicht „Anbieter*in“ (Art. 3) – die Pflichten sind deutlich geringer. Zweitens gilt seit 2. Februar 2025 die KI-Kompetenzpflicht (Art. 4): Mitarbeitende, die KI einsetzen, müssen geschult sein, und das sollte dokumentiert werden. Drittens, die Transparenz (Art. 50): Chatbots, künstlich erzeugte, relistische Bilder und veröffentlichte KI-Texte ohne menschliche Kontrolle sind (in der Regel) kenntlich zu machen.

Das praktische Ergebnis sind KI-Guidelines: einige Seiten, die klar erläutern, was erlaubt ist, was nicht und wohin man sich mit Fragen wendet.  Ein Verbot ohne Alternative erzeugt Schatten-KI – erlauben Sie lieber bewusst.

Die Leitfragen

  • Sind wir Betreiber*in oder Anbieter*in von KI-Systemen?
  • Welche Mitarbeitenden setzen KI ein und wurden sie geschult?
  • Wie dokumentieren wir diese Schulungen?
  • Welche unserer KI-Anwendungen brauchen einen Transparenzhinweis?
  • Welche Daten dürfen niemals in ein externes KI-System eingegeben werden?

Das passende Worksheet

Worksheet 2: KI-Kommunikation und KI-Information

Weiter zum nächsten Thema

AI-Q1 · Thema 3 von 6KI-MarktfrühaufklärungWas machen die anderen?