AI-Q3 · KI-Mindset · DIE KRONE
KI-Führung
„Gehen wir selbst voran?“

Worum geht’s
Mindset beginnt oben. Kein KI-Vorhaben kommt weit, wenn die Führung nicht dahintersteht – und das nicht nur per Budgetfreigabe, sondern sichtbar im eigenen Tun. KI ist eine Führungsangelegenheit und kein reines IT-Thema, weil es Ressourcen, Kompetenzen, Kund*innenversprechen und Wettbewerbsposition zugleich betrifft. Wo Führung KI nach unten delegiert, bleibt sie weit hinter ihrem Potenzial. Wo Führung KI vorlebt, wird sie zur Kultur.
Vier Aufgaben gehören zur KI-Führung: Richtig vorleben – wer KI-Nutzung vom Team erwartet, arbeitet selbst sichtbar damit, denn Vorleben schlägt Anordnen. Ein AI-driven Mindset entwickeln – die Leitfrage verschiebt sich von „Können wir das mit KI machen?“ zu „Wie würden wir das angehen, wenn KI selbstverständlich wäre?“. Sicherheit geben – die Sorge, ersetzt zu werden, ernst nehmen und klarstellen: KI unterstützt die Beschäftigten, sie ersetzt nicht ihren Wert. Und ermöglichen statt verordnen – Zeit zum Ausprobieren, Räume zum Lernen und das Recht, Fehler zu machen, denn Verbote führen nur zu heimlicher Nutzung privater Tools („Shadow AI“).
Die Leitfragen
- Arbeite ich als Führungskraft selbst regelmäßig und sichtbar mit KI?
- Spreche ich offen über KI – auch über Fehlversuche?
- Wann und wo darf im Team ausprobiert werden (KI-Zeit)?
- Wer darf wann, wie und womit mitmachen (KI-Beteiligung)?
- Wem gehört die gesparte Zeit, und was passiert mit dem Zeitgewinn?
- Wie honorieren wir KI-Engagement im Team (KI-Anerkennung)?
Das passende Worksheet
Worksheet 9: KI-Führungs-Check
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AI-Q3 · Thema 2 von 5KI-EinstellungWas ist die richtige Denkweise über KI?
