AI-Q4 · KI-Planung · DIE ÄSTE
KI-Erfolgsmetrik
„Woran erkennen wir, dass es funktioniert?“

Worum geht’s
KI muss einen messbaren Nutzen bringen – aber ohne Messsystem bleibt der Nutzen ein Bauchgefühl. „Das bringt schon was“ ist keine Grundlage für Entscheidungen. Erst wenn Sie festlegen, woran Sie den Erfolg spezifischer KI-Projekte erkennen, wissen Sie, ob es sich lohnt. Zusätzlich ist für alle transparent nachvollziehbar, auf welcher Basis Entscheidungen getroffen werden.
Typische Kennzahlen-Typen sind Zeit (gesparte Stunden, kürzere Durchlaufzeiten), Kosten und Ertrag (gesenkte Kosten, ROI, zusätzlicher Umsatz), Qualität (weniger Fehler, weniger Reklamationen) sowie Akzeptanz und Zufriedenheit (Nutzung im Team, Kund*innenzufriedenheit).
Von der Schätzung zur Messlatte: Machen Sie aus dem grob geschätzten Nutzen eine überprüfbare Kennzahl mit drei Angaben – Ausgangswert (Wo stehen wir heute?), Zielwert und Zeitpunkt (Was wollen wir wann erreichen?) und Messweise (Wie und wie oft messen wir?). Und bedenken Sie: KI-Systeme sind nie „fertig“. Prüfen Sie Ihre Kennzahlen in fixen Abständen – was funktioniert, wird ausgebaut; was nicht liefert, wird angepasst oder gestoppt.
Die Leitfragen
- Welche Kennzahl zeigt den Erfolg jedes Use-Cases?
- Wo stehen wir heute – was ist der Ausgangswert?
- Was wollen wir bis wann erreichen – Zielwert und Zeitpunkt?
- Wie und wie oft messen wir?
- Was passiert, wenn eine Kennzahl nicht liefert?
Das passende Worksheet
Worksheet 17: KI-Erfolgsmetriken

