AI-Q4 · KI-Planung · DIE ÄSTE

KI-Use-Cases

„Welche konkreten Anwendungsfälle gehen wir an?“

Illustration zum Thema KI-Use-Cases aus AI-Q4 KI-Planung

Worum geht’s

Jetzt wird es konkret: Woran arbeiten wir eigentlich? Ein Use-Case ist ein klar umrissener Anwendungsfall, bei dem KI einen messbaren Beitrag leistet. Die gute Nachricht: In jedem Unternehmen gibt es davon mehr, als man denkt. Die Herausforderung liegt nicht im Finden, sondern im Auswählen.

Erst sammeln, dann bewerten, dann entscheiden: Sie sammeln alle bestehenden Ideen und laufenden Projekte, gleichen sie mit Ihrem strategischen Fokus, den Ressourcen, den benötigten Daten und möglichen Risiken ab, entwickeln sie weiter oder neu und ordnen sie in Ihr KI-Use-Case-Portfolio ein. Fehlen Ihnen Ideen, helfen drei Wege: der analytisch-kreative Ansatz (schauen, was andere machen, plus eigenes Brainstorming), der KI-Fähigkeits-basierte Ansatz (von den Möglichkeiten der Technologie ausgehend) und der datenbasierte Ansatz (von Ihren vorhandenen Daten ausgehend).

Bevor Sie einen Use-Case starten, lohnen sich drei unbequeme Fragen: Was ist die einfachste Nicht-KI-Alternative – manchmal löst eine bessere Vorlage oder ein sauberer Prozess das Problem schneller und billiger als jede KI. Welche Ideen sind No-Gos – rechtlich heikel, gegen Ihre KI-Prinzipien oder vertrauensschädigend? Und was kann schlimmstmöglich schiefgehen – wer die Risiken kennt, kann sie einplanen: menschliche Prüfung an den kritischen Stellen und ein Fallback, wenn die KI ausfällt.

Die Leitfragen

  • Welche Use-Case-Ideen und laufenden KI-Projekte gibt es bereits – bei Kund*innen, Mitarbeitenden, Geschäftsführung?
  • Welche Ideen passen zu unserem strategischen Fokus, unseren Ressourcen und unseren Daten?
  • Was wäre die einfachste Nicht-KI-Alternative?
  • Welche Use-Cases sind für uns No-Gos?
  • Was kann schlimmstmöglich schiefgehen – und wie federn wir das ab?

Das passende Worksheet

Worksheet 16: Use-Case-(Weiter-)Entwicklungs-Prozess

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