AI-Q5 · KI-Wirkung · DIE FRÜCHTE
KI-Umsetzung
„Wie kommt KI in den Alltag?“

Worum geht’s
Machen Sie aus Ideen reale Projekte: groß denken, klein starten, schnell lernen. Der häufigste Umsetzungsfehler ist der große Wurf – monatelang planen, dann alles auf einmal ausrollen und feststellen, dass es im Alltag nicht funktioniert. Besser ist der umgekehrte Weg: mit einem Pilot-Use-Case beginnen und die Lösung in kurzen Sprints Schritt für Schritt verbessern.
Ein guter Pilot ist fokussiert (genau ein Use-Case, nicht fünf gleichzeitig), echt (im richtigen Arbeitsalltag, nicht nur in der Theorie) und zeitlich begrenzt (klares Start- und Enddatum, etwa vier bis sechs Wochen – danach wird bewertet: ausbauen, anpassen oder stoppen).
Der Sprint-Zyklus hat vier einfache Takte: Planen (ein Mini-Ziel für die nächsten ein bis zwei Wochen), Entwickeln (erarbeiten, ausprobieren, im Alltag testen), Prüfen (Was hat funktioniert, was nicht – mit den realen Anwender*innen testen) und Anpassen (nachjustieren und in den nächsten Sprint starten). Läuft der Pilot rund, verankern Sie ihn im Regelbetrieb: klare Zuständigkeiten, dokumentierter Ablauf, eine Ansprechperson. Und bei allen wichtigen KI-Outputs gilt das Vier-Augen-Prinzip.
Die Leitfragen
- Welcher Use-Case oder Teil-Use-Case wird unser erster Pilot?
- Wer ist im Sprint-Team – und wer ist der KI-Champion, der den Piloten begleitet?
- Wie lange läuft der Sprint, und woran messen wir den Erfolg?
- Wer sind unsere Tester*innen, und wie analysieren wir ihr Feedback?
- Wie sieht der fertige Pilot aus – und was ist danach die Entscheidung: verwerfen, ändern, skalieren?
Das passende Worksheet
Worksheet 18: KI-Use-Case-Sprint
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AI-Q5 · Thema 2 von 3KI-SkalierungWas machen wir größer?
